Taping bei Orthonom in Wiesbaden

 

Wo liegt der Urspung von Kinesiotaping?

Der Ursprung von Kinesiotaping liegt in Japan. Es wurde in den 70er-Jahren als neue Behandlungstechnik bei Sportverletzungen entwickelt, die zudem die Nachhaltigkeit der manuellen Therapie verbessern sollte. In den Fokus der Physiotherapie geriet Kinesiotape nach den Olympischen Spielen 2008.

Wofür wird Kinesiotape eingesetzt?

Das Anwendungsgebiet ist mittlerweile sehr breit gefächert. Einsatzmöglichkeiten gibt es u.a. in der Sportphysiotherapie, Orthopädie, Neurologie, Lymphologie bis hin zur Gynäkologie.

Was bewirkt Kinesiotape?

Je nach Anlage des Tapes, sind unterschiedliche Wirkungen möglich.

Beispiele sind:

    • positive Veränderung der Muskelspannung
    • Schmerzreduktion
    • verbesserter Lymphfluss
    • Unterstützung der Gelenkfunktion
    • Stabilisation von Gelenken
    • Narbenmobilisation
    • Entlastung von belasteten Strukturen.

Worin liegt der Unterschied gegenüber Sporttape?

Während das Sporttape ausschließlich eine stabilisierende Wirkung auf die Gelenke hat, kann Kinesiotape sehr vielfältig eingesetzt werden (s.o.). Zudem ist Kinesiotape im Gegensatz zu herkömmlichen Tape elastischer, wasserbeständig und luftdurchlässig. Je nach äußeren Umständen kann es bis zu sieben Tage auf der Haut halten.

Wann sollte Tape genutzt werden?

Der Einsatz von Tape ist als Unterstützung der Therapie, Unterstützung bei Sport- und Alltagsbelastungen sowie als fortführender Einfluss auf die geschädigten Strukturen nach Therapieende sinnvoll.

Wann wird Kinesiotape verwendet, wann Sporttape?

Das Sporttape dient der maximalen Stabilisation der Gelenke bei sportspezifischen Belastungen, z.B. nach einer Sprunggelenksverstauchung. Kinesiotape ist vielseitig anwendbar, etwa bei Muskulaturbeschwerden, für Haltungskorrekturen oder zur Unterstützung der manuellen oder physiotherapeutischen Behandlung. Auch Gelenke können durch Kinesiotaping stabilisiert werden, wobei der Fokus mehr auf der  Beweglichkeit als auf der Stabilisation liegt.

Welche besonderen Tapeformen oder -techniken gibt es?

Kinesiotape kann im Rahmen vieler unterschiedlicher Techniken angewendet werden.

    • Muskeltechniken
    • Faszientechniken
    • Ligamenttechniken
    • Korrekturtechniken
    • Lymphtechniken
    • Kombinationstechniken
    • Nerventechniken
    • Narbentechniken

    Dabei wird zwischen so genannten I-, Y-, X-Zügeln und Fächern unterschieden.

Haben die Farben beim Kinesiotape eine Bedeutung?

Keine Studie hat bislang einen Unterschied der Farben in Bezug auf die Wirkweise belegt. Demnach haben die Farben keine Bedeutung. Des Weiteren hat Kinesiotape keine wärmende oder kältetherapeutische Wirkung.